Vereinssatzung

Satzung

des

Capoeira Göttingen e.V.

 

§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein fu¨hrt den Namen „Capoeira Göttingen“, nach der beabsichtigten Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „e. V.“

2. Der Sitz des Vereins ist in Göttingen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 – Zweck und Mittelverwendung des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnu¨tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegu¨nstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung (§§ 51 ff AO).

2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der musikalischen und kulturellen Bildung. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch wöchentliche Trainingsstunden.

3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins du¨rfen nur fu¨r die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

4. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergu¨tungen begu¨nstigt werden.

§ 3 – Mitgliedschaft

1. Vereinsmitglieder können natu¨rliche Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedu¨rfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s.

2. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungen erst ab Volljährigkeit.

3. Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

4. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gru¨nde mitzuteilen.

§ 3.1 – Mitgliedschaft pausieren

1. Mitglieder haben die Möglichkeit die Mitgliedschaft für max. 6 Monate zu pausieren.

2. Der Anspruch auf das Pausieren der Mitgliedschaft besteht bei einem nachweislichen Abwesenheit (z.B. Auslandssemester)

3. Der Antrag zum pausieren der Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

4. Über die Aussetzung der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

5. Aus einer pausierten Mitgliedschaft kann keine Kündigung erfolgen. Die Kündigungsfrist beginnt erst nach Beendigung der Mitgliedschaftspause.

6. Während der Pausierung ist kein Mitgliedsbeitrag fällig.

§ 4 – Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenu¨ber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist unter Einhaltung einer Ku¨ndigungsfrist von einem Monaten zulässig (d. h. bei schriftlicher Kündigung in einem Monat ist der Folgemonat der letzte zu zahlende Beitrag).

3. Ein Mitglied kann bei einem groben Verstoß gegen Vereinsinteressen mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Gesamtvorstands mit einfacher Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Diese Abstimmung darf jedoch erst vorgenommen werden, wenn mind. zwei Vorstandsmitglieder ein Gespräch bzw. eine Anhörung mit dem betreffenden Vereinsmitglied durchgeführt haben. Wurden von dem evtl. auszuschließenden Mitglied drei Terminmöglichkeiten für diese Anhörung nicht wahrgenommen, kann der Vorstand auch ohne diese Anhörung über den Ausschluss abstimmen. Die Terminmöglichkeiten für die Anhörung müssen im üblichen, möglichen Zeitrahmen liegen, es reicht jedoch jeweils eine mündliche Einladung der zwei Vorstandsmitglieder an das betreffende Vereinsmitglied.

Als ein Grund zum Ausschluss gilt ein unfaires sportliches Verhalten gegenu¨ber anderen Vereinsmitgliedern oder schwerwiegendes Fehlverhalten innerhalb der Vereinskameradschaft. Hierzu zählen rassistische, sexistische oder ehrverletzende Bemerkungen bzw. jegliche Beleidigungen anderer Vereinsmitglieder oder auch Vereinsgäste, sowie verbale Drohungen jeglicher Art. Zum Fehlverhalten zählen ebenfalls bewusst herbeigeführte Handlungen, die das Verletzungsrisiko erheblich erhöhen, wie z.B. mehrfaches, absichtliches Mißachten der Anweisungen eines Trainers und/oder aggressive, unverhältnismäßige Aktionen gegen Vereinsmitglieder und -gäste. Über den Ausschluss informiert der Vorstand durch eine schriftliche Mitteilung an das betreffende Mitglied.
Weiterhin kann ein Vereinsmitglied bei Fälligkeit von drei Monatsbeiträgen mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Gesamtvorstands mit einfacher Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Es muss dem betreffenden Mitglied jedoch schriftlich eine letzte Zahlungsaufforderung mit Zahlungsfrist von 14 Tagen eingeräumt werden – ist diese Frist verstrichen, nimmt der Vorstand die nötige Abstimmung vor.

§ 5 – Mitgliedsbeiträge

1. Die Festsetzung der Monatsbeiträge erfolgt durch den Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand wird weiterhin ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen.

2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

3. Der Beitrag eines nicht-volljährigen Mitgliedes muss von den Erziehungsberechtigten geleistet werden (s. Mitgliedsvertrag).

§ 5.1 – Andere Einnahmen

1. Werden Gelder aus anderen Quellen wie in § 5 beschrieben eingenommen, z. B. aus Sponsoring, Provisionseinnahmen etc., so sind diese Gelder dem gemeinnu¨tzigen Zwecke gem. § 2 zu unterwerfen. Soweit diese Einnahmen steuerpflichtig sind, sind diese dem Fiskus gegenu¨ber zu erklären und ggf. steuerrechtlich auch so zu behandeln. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus diesen Mitteln.

§ 6 – Organe

1. Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 – Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus 4 Mitgliedern
a. dem 1. Vorsitzenden
b. dem 2. (stellvertretenden) Vorsitzenden
c. dem Kassenwart
d. dem Schriftführer

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende. Jeder ist einzeln vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden Vertritt.

3. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.

§ 8 – Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

1. Der Vorstand ist fu¨r alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere
a. Führung der laufenden Geschäfte
b. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
c. Einberufung der Mitgliederversammlung,
d. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
e. Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern.
f. Einrichtung von Ausschüssen die den Vorstand bei der Erfüllung von Vereinsaufgaben unterstützen
g. Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen.

§ 9 – Vorstandssitzungen

1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen werden.

2. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden (2. Vorsitzenden)

4. Die Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Eintragungen mu¨ssen enthalten:
a. Ort und Zeit der Sitzung,
b. Die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters,
c. Die gefassten Beschlu¨sse und die Abstimmungsergebnisse.

§ 10 – Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet einmal im Jahr statt.

2. Sie beschließt u¨ber
a. die Wahl der Vorstandsmitglieder auf zwei Jahre,
b. die Wahl von zwei Kassenpru¨fern auf zwei Jahre,
c. die Entlastung des Vorstandes,
d. Satzungsänderungen,
e. Auflösung des Vereins und Verwendung des Vereinsvermögens

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand dies im Interesse des Vereins fu¨r erforderlich hält. Beschlu¨sse nach Abs. 2 a – e sind zulässig.

4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden mit einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Mitglieder können per E-Mail, Brief, Aushang im Trainingsraum oder Eintrag in die Facebookgruppe des Vereins eingeladen werden. Anträge der Mitglieder mu¨ssen dem Vorstand eine Woche vor einer Mitgliederversammlung schriftlich oder per bestätigter email zugegangen sein.

5. Die Versammlung ist beschlußfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen sind. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmu¨bertragungen sind nicht zulässig. Wahlen finden offen statt, es sei denn die Mitgliederversammlung beschließt einen anderen Wahlmodus.

6. Die Mitgliederversammlung ist gemäß $ 37 BGB (Minderheitenregelung) zu berufen, wenn die Hälfte der Mitglieder die Berufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gru¨nde vom Vorstand verlangt.

7. Beschlu¨sse ergehen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gu¨ltigen Stimmen.

8. Eine Satzungsänderung bedarf einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gu¨ltigen Stimmen.

§ 11 – Protokollierung

1. Der wesentliche Inhalt der Verhandlungen ist in einer Niederschrift festzuhalten. Aus ihr muß ersichtlich sein, wann und wo die Sitzung stattgefunden hat, wer an ihr teilgenommen hat, welche Gegenstände behandelt, welche Beschlu¨sse gefasst und welche Wahlen vorgenommen worden sind. Die Abstimmungs und Wahlergebnisse sind festzuhalten.

2. Die Niederschrift ist von dem Vorsitzenden und dem Protokollfu¨hrer zu unterzeichnen.

3. Der Inhalt der Niederschrift ist auf der Vereins-Homepage den Mitgliedern zugänglich zu machen.

§ 12 – Kassenpru¨fer

1. Der von der Mitgliederversammlung fu¨r zwei Jahr gewählte Pru¨fer u¨berpru¨ft die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenpru¨fung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überpru¨fung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; u¨ber das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Kassenpru¨fer darf kein Vorstandsmitglied sein.

§ 13 – Auflösung des Vereins

1. Der Antrag auf Auflösung des Vereins muß von mindestens der Hälfte der Mitglieder beim Vorstand gestellt werden. Dieser hat innerhalb von zwei Monaten eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

2. Der Beschluss u¨ber die Auflösung bedarf einer Mehrheit von der erschienenen Mitglieder.

3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich fu¨r gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

4. Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 14

1. Alle Amts-, Funktions- und Personenbezeichnungen, die in dieser Satzung in männlicher Sprachform gebraucht werden, gelten auch in der entsprechenden weiblichen Sprachform.

Göttingen, den 19. Dezember 2014